Kinder bewegen
- Koordinative Fähigkeiten
- Räumliche Orientierungsfähigkeit
- Kinästhetische Differenzierungsfähigkeit
- Kopplungsfähigkeit
- Gleichgewichtsfähigkeit
- Rhythmisierungsfähigkeit
- Reaktionsfähigkeit
- Umstellungsfähigkeit
so das Motto unter dem die 7. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin (Kinder-Sportärzte) vom 2. bis 4. März in Ludwigsburg stand.
Um nur einige Vorträge und Dozenten zu benennen:
- Toben macht schlau
- Motivationsförderung für Bewegungsmuffel
- Sportmedizinische Aspekte - . . .
Unter den Dozenten: Prof. Dr., Renate Zimmer, Universität Osnabrück, Univ. Prof. Dr. med. Ralph Beneke, Wivenhoe Essex, England, Prof. Dr. med. Helge Hebestreit, Uni-Klinik Würzburg, Dr. phil. Herbert Leikov , Institut für Sportwissenschaft, Universität Stuttgart, um nur einige aufzuführen.
Zwei Sportarten wurden ausgewählt, um mit den Medizinern am praktischen Beispiel Möglichkeiten und sportspezifischen Besonderheiten zu erörtern: Karate und Tanzen am Beispiel Rock 'n' Roll.
Für das Thema Rock 'n' Roll -Tanzen standen als Referenten der Bundeslehrwart Rock 'n' Roll Helmut G. Wallisch und der DTV-Verbandsarzt Thomas Wirth zur Verfügung. Ergänzt wurden sie durch Kinder und Jugendliche der RRBWA des MTV Ludwigsburg, ausgewählt unter der Prämisse, einen repräsentativen Querschnitt über die Alters- und Leistungsstufen zu haben. Im praktischen Teil des Vortrags wurde auf die Bewegungsabläufe und auf die Besonderheiten im Bereich Akrobatik bei Jugendlichen eingegangen.
Im anschießenden Fachvortrag ergänzten sich die gesehenen Beispiele durch die Themenschwerpunkte
- Ist Tanzen überhaupt Sport
- Koordinationsschulung - Was kann ein Rock 'n' Roll-Training bewirken
- Ungewolltes "Doping"
Mit launischen Bemerkungen: "Tänzer duschen nicht!" (sie kommen ja nicht ins Schwitzen) war der Einstig schnell gefunden. Dass die Realität eine Andere ist wurde mit Beispielen und Vergleichen zu anderen Sportarten gezeigt. Hier konnte Prof. Dr. med. Ralph Beneke, ein Spezialist in Leistungsmessungen, einige interessante Aspekte hinzufügen.
Einen breiten Raum wurde der kind- und jugendgerechten Schulung besonders bei den koordinativen Fähigkeiten eingeräumt. Detailliert erläuterte der Bundeslehrwart die Schulungsmöglichkeiten in diesem Bereich und deren Gewichtung in der Sportart.
In einem weiteren Themenkomplex versuchte Thomas Wirth (Verbandsarzt und Dopingbeauftragter des DTV), die anwesenden Mediziner für das Problem des unbeabsichtigten Dopings zu sensibilisieren. Hier ist zu beachten, dass 'alltägliche' Medikamente durchaus unzulässig sein können, weil sie, bzw. deren Wirkstoffe direkt zu den verbotenen Substanzen zählen, oder aber auch kaschierend wirken können. Auf die Möglichkeit zur Informationsgewinnung aus diversen Quellen wurde hingewiesen.
Viel Beifall erhielten die Referenten für ihren Vortrag

